COVID 19 hat gezeigt, dass Social Business ein Trend ist, aber auch seine Tücken hat...

Aktualisiert: 3. Dez 2020


... an denen viele scheitern.


Sehen Influencer COVID 19 als eine Krise oder eine Chance? Viele Influencer müssen sich angesichts der sich ändernden äußeren Bedingungen ihre Gewohnheiten drastisch ändern und sich dieser neuen Situation anpassen. Besonders in dieser Zeit spielt sich unser Leben vermehrt online ab. Viele Influencer nützen dies als Chance, um noch erfolgreicher zu werden. Doch ist das wirklich so einfach? Viele bekannte Influencer konnten ihre Followerzahl enorm erhöhen und erweiterten ihr Business, indem sie auf anderen Social Media-Plattformen aktiv wurden. Plattformen wie TikTok oder auch Podcasts gewannen besonders in der Quarantänezeit Aufmerksamkeit und Attraktivität. Influencer berichten einen 400-prozentigen Anstieg der Podcast-Downloads während des Lockdowns sowie eine Erhöhung der Online-Verkäufe. Das Interesse der Follower vervielfachte sich und einige der Influencer ergriffen hier ihre Chancen. Social Media-Experten, die ihre Beiträge an die aktuelle Ausnahmesituation anpassten und ihre Follower durch diese außergewöhnliche Zeit positiv begleiteten, wurden in den Netzwerken am beliebtesten. Sie produzierten neue Contentbeiträge, die die Quarantänezeit für ihre Follower leichter ertragen ließen und sie aufmunterten, den Umständen positiv entgegenzuwirken. Ratgeber für das Zuhause, den Garten oder Balkon, Lifehacks aller Art, Tips von Sport-Influencern, die gemeinsam mit ihren Followern trainierten, und gemeinsames Kochen u.a. zählten zu diesen positiven Beiträgen.


Allerdings ist es speziell für sogenannte Reise-Influencer derzeit nicht einfach. Sie haben in der COVID 19-Situation ein großes Problem, da ihr gesamtes Geschäftsmodell zusammengebrochen ist. Auch in den nächsten Monaten wird sich diese Situation nicht stark verändern. Somit mussten Reise-Influencer ihren Accountcontent neu gestalten, um weiterhin für ihre Follower interessant zu bleiben und sie nicht zu verlieren. Fashion-Influencer sind ebenfalls stark betroffen, da ganze Modekollektionen nicht auf den Markt gebracht werden können, Fashion Events abgesagt sind und Kooperationen gestrichen werden müssen.



Hier beginnt das große Umdenken der betroffenen Influencer. Sie müssen ihre Inhalte überdenken, um weiterhin passenden Content zu erstellen und keine Kooperationen zu verlieren. Experten rechnen mit einem Rückgang von bis zu 40% der Werbegelder durch die Situation mit Corona. Der Verlust einer oder mehrerer Kooperationen kann sich für einen Influencer durchaus fatal auswirken. Ihr Einkommen reduziert sich dadurch massiv. Eine Content-Umstellung gestaltet sich allerdings nicht so einfach und muss der Zielgruppe und deren Interessen sowie Einstellungen entsprechend durchgeführt werden. Denn User auf den Social Media-Plattformen kritisieren falsches Verhalten sofort und können den Influencer durch ihre verärgerten Reaktionen auf den fragwürdigen Beitrag in ein negatives Bild stellen - Stichwort Shitstorm. Gerade beim Thema COVID 19 spalten sich die Meinungen extrem, dennoch müssen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sensibel damit umgehen.

Generell sollten sich Influencer immer bewusst sein, mit jedem Beitrag, sei es visuell oder textlich, unter kritischer Beobachtung verschiedenster Personen zu stehen. Ein Fehler wie z.B. eine mangelhafte Kennzeichnung eines Werbebeitrags kann rechtliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen. Heutzutage gibt es Unternehmen, die genau das kontrollieren und Influencer und deren Beiträge genau beobachten. Negative Publicity eines Influencers stellt den Betroffenen oft vor harten Tatsachen. Nur durch treue Fans können sie ihre Social Media-Vermarktung weiterhin aufrecht erhalten und somit diesem Job weiterhin nachgehen. Es ist oft für Influencer nicht einfach wieder in ihren alten Job zurück zu kehren.

Der Verdienst in diesem Business ist für einige eine neue Chance und kann den Influencern Träume erfüllen. Dieses Einkommen zu verlieren, würde Influencer sehr schwerwiegend treffen. Durch schlechtes Marketing, falschen Content oder unpassenden Vermarktungen können Influencer rapide absteigen und dadurch viel verlieren.



Influencer haben allerdings im Gegensatz zu klassischen Werbefirmen einen Vorteil. Sie können Werbeinhalte relativ schnell produzieren und auf neue Marktsituationen flexibel reagieren, indem sie ihre Inhalte rasch und einfach anpassen. Gerade in der COVID 19 Situation verlieren dadurch einige Werbeunternehmen ihre Budgets an Influencer. Rahmenbedingungen ändern sich ständig und Flexibilität gewinnt an Wichtigkeit. Influencer Marketing hat hierbei einen großen Vorteil gegenüber einer klassischen Werbeagentur. Schnelle Anpassung an die neue Situation ist ein Muss. Das eigene Social Media Marketing nicht umzustellen, war und ist für Influencer der Untergang. Ihre Kanäle weiterhin für Werbeanzeigen von Produkten zu verwenden oder Fotos/Videos aus fremden Ländern zu posten, wurde stark kritisiert. Dies fanden viele Follower gerade in dieser schweren Zeit nicht mehr angebracht. Menschen müssen um ihre Existenzen kämpfen oder leiden weltweit sogar an diesem schrecklichen Virus. Dieses Verhalten der Social Media-Experten wurde nicht geduldet und stark kritisiert.


Schlussendlich wird gezeigt, dass die aktuelle Krisenzeit für Influencer negative und positive Aspekte aufweist - ausschlaggebend war und ist der richtige Umgang damit. Gerade in der momentanen Situation, die durch Social Distancing gekennzeichnet wird, können Influencer nicht nur ihr Business erweitern, sondern auch die Gesellschaft unterstützen. Erfolgreiche Influencer haben eine wahnsinnig große Reichweite, mit der sie vielen Menschen Mut machen können und somit ihren Followern etwas zurückgeben können.


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