Jetzt kannst du dich endlich ausschließlich deiner Content-Erstellung widmen

Aktualisiert: 3. Dez 2020



Influencer Marketing gewinnt immer mehr an Bedeutung, fast jeder Zweite hat sich bereits durch einen Influencer zum Kauf eines Produktes verleiten lassen. Gerade bei jungen Menschen wächst der Einfluss auf das Konsumverhalten seit Jahren enorm. Unternehmen sollten daher ihr Marketing verändern und Influencer strategisch miteinbeziehen. Informationen und Bewertungen über die unterschiedlichen Produkte werden mittlerweile häufig über Social Media-Plattformen gesucht, daher ist es relevant Influencer Marketing in Unternehmen zu generieren, denn deren Reichweite in den beliebten Social Media-Netzwerk en kann ihnen bei ihrer Markenbeliebtheit und ihren Verkaufszahlen helfen.


2020 gab es ein großes Umdenken, besonders in der Relevanz des Content Marketings. Das gesamte Influencer Marketing hat sich drastisch verändert. Die Art und Weise der Vermarktung auf den verschiedensten Plattformen modernisierte sich.

Notwendig für den Erfolg im Social Media Business ist Authentizität und ein erstklassig erstellter Content. Die Konversation der Influencer bekam in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit als andere Online Marketing-Maßnahmen. Auch Verkaufspreise von Produkten und Dienstleistungen können Unternehmen durch das Promoten auf Plattformen wie Instagram steigern und somit höhere Gewinne erzielen.

Ein großer Negativfaktor für Influencer ist es, Kooperationen anzunehmen, die nicht zu ihrem aufgebauten Image passen. Dadurch verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Follower. Generell ist es nicht einfach für Influencer die richtigen Kooperationspartner zu finden, besonders bei einer hohen Anzahl an Follower. Haben sie erst einmal richtige Werbepartner gefunden, liegt es an den Influencern authentischen Content über das zu bewerbende Produkt zu kreieren und dadurch ihre Follower zu überzeugen. Die Frage dabei ist, welchen Weg der Influencer wählt und wie er seinen Content gestaltet.


Im Allgemeinen nimmt die Glaubwürdigkeit dieser Social Media-Experten immer mehr ab. Laut einer Studie denken 25% der User, dass Produkttests und Empfehlungen der Influencer keine zuverlässige Quelle mehr sind und die Tendenz ist steigend. Aber wie können Influencer ihre Fans trotzdem noch begeistern? Nicht nur ein passender Content ist hierbei ausschlaggebend, auch die Treue des Influencers an eine Marke oder ein Produkt überzeugt ihre Fans.

Influencer versuchen durch indirekte Werbung ihre Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten. Das Tragen der Kleidung ihrer Kooperationspartner in den unterschiedlichsten Storys, wäre ein Beispiel dafür. Hierbei kommt es allerdings wieder auf einen passenden Content an. Wie sympathisieren Influencer ihre Fans, ohne ständig direkte Werbung zu streamen.

Kreativität, Individualität und Besonderheit zählt zu den Eigenschaften eines erfolgreichen Influencers. Bei der Contenterstellung darf man auf mindestens fünf Hashtags nicht verzichten. Dies erhöht die Reichweite und lässt Beiträge öfters aufscheinen.


Sogenannte Micro-Influencer bekommen immer mehr Zuspruch. Sie sind Experten auf ihren Gebieten und sprechen dadurch spezielle Kundengruppen an. Der Content dieser Top-Influencer hat auch einen technischen Hintergrund. Diese Influencer kennen sich mit Produkten aus ihren Fachbereichen sehr gut aus und können daher spezifischeren Content erstellen. Dies erhöht wiederum die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen ihrer Follower.


Die Vermarktung ist gerade 2020 etwas kniffliger geworden. Die Corona-Pandemie veränderte das Jahr enorm. Weltweit kämpfen Menschen um ihre Leben und ihre Existenz und sorgen sich um ihre Gesundheit und derer ihrer persönlichen Umfelds. Influencer mussten bei der Contenterstellung einiges ändern und sich dieser Situation anpassen. Sensibilität und Anteilnahme steht wieder mehr im Vordergrund als das Anpreisen von materiellen Dingen. Der Erfolg eines Influencers war davon stark abhängig, Follower wollen keine weiteren Werbeaktionen oder verklärende Fotos/Videos aus anderen Ländern in ihren Social Media-Feeds sehen. Influencer änderten daraufhin ihren Content, vermieden taktlose Beiträge und gingen stärker auf Wünsche, Bedürfnisse, Fragen und Anmerkungen ihrer Follower ein. Im Vordergrund stand nicht mehr die Vermarktung, sondern das Erlangen von Vertrauen. Um ihre Follower zu überzeugen, mussten Influencer sensibel mit dem Thema COVID-19 umgehen. Sie versuchten ihre Fans aufzumuntern und sie durch diese Zeit zu begleiten. Oft konnten sie die Usern schon mit unterhaltsamen Content gegen die Langweile unterstützen und von der Krise ablenken. Verbanden sie ihn klug und sensibel mit einem Produkt oder einem Unternehmen, konnten sie trotzdem weiterhin nützliche Kooperationen umsetzen.

Diese Entwicklung hat sogar dazu geführt, dass der ursprüngliche Sinn und Zweck des Influencer-Marketings wieder zum Vorschein gekommen ist: die authentische Kommunikation und Beziehung zwischen Content-Schöpfer und seiner Community über gemeinsame Werte und Einstellungen, die derzeit vorwiegend sind. So sind soziale Verantwortung und das Wir-Gefühl wichtiger geworden und können von Influencern und Unternehmen in ihren Aufritten in den sozialen Netzwerken gelebt werden.


Auch gegen Ende des Jahres 2020 wird die Ignoranz und ein egoistisches Handeln der Influencer nicht gern gesehen. Partys feiern, in andere Länder reisen und so tun als wäre die Welt in Ordnung akzeptierten Follower nicht und werden die Influencer mit einem heftigen Shitstorm bestrafen und in das derzeit verbreitete Influencer-Bashing hineinziehen. Negative Publicity zieht für Influencer starke Konsequenzen von sich. Der Verlust von Kooperationspartnern zählt zur Folge.

Der Alltag jedes Einzelnen hat sich geändert und zu einer gewissen neuen Normalität geführt, die von ihnen in ihren Posts aufgegriffen werden sollte. So sind sowohl Strategie, als auch Kreation und Storytelling an das neue Leben anzupassen.




Unternehmen steigern ihr Image und können durch Influencer Marketing ihren Umsatz enorm erhöhen. Das Werbebudget für Influencer ist in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen, allerdings müssen Unternehmen ihren Kooperations-Influencer mit Bedacht auswählen. Sensible Contenterstellung und vorsichtiges Handeln auf den Social Media-Plattformen ist demnach in der heutigen Zeit unverzichtbar geworden und für einen Influencer notwendig, um erfolgreich zu bleiben. Die korrekte Werbekennzeichnung der Beiträge darf dabei nicht vergessen werden, dies kann teure Folgen für den betroffenen Influencer nach sich ziehen.

Nur glaubwürdige Beiträge werden positiv angesehen und angenommen. Es ist also weiterhin Fingerspitzengefühl bei der Erstellung neuen Contents gefragt.


Feststellbar ist, dass sich viele User vor allem für Fitness- und Gesundheitsbelange interessieren. Das ist aber angesichts der eingeschränkten Bewegungsfreiheit durch Corona nicht sehr verwunderlich. Ebenso sind Themen rund um eine gesunde, bewusste Ernährung aufgrund des Homeoffices sehr beliebt. Hauptsächlich Themen und Produkte, die sich dem Zuhause annehmen, zählen zu den großen „Krisengewinner". Viele Unternehmen, die diese Trends in diesem Jahr in ihrem Influencer-Marketing aufgriffen, konnten ihre Kunden und Follower einfacher begeistern. Wer die neue Normalität berücksichtigt, erreicht ein größeres Publikum und kann die Krise sogar als Chance nutzen.


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